Montag, 5. März 2012

Aus dem Tagebuch einer Azubine - Portraitfotografie



So, heute ist der Tag gekommen, an dem ich, Barbara, mich in unserem „Tagebuch einer Azubine“ auch einmal zu Wort melde.

Und das nicht ohne Grund, denn mittlerweile habe ich auch etwas zu präsentieren. Denn, wie die Zeit so vor sich hinrennt, bin ich ja doch schon etwas mehr als ein halbes Jahr bei Photogenika und wie es so in einer Ausbildung zum Fotograf ist, muss man viel dazulernen. Nachdem ich mittlerweile Pass – und Bewerbungsbilder fotografiere, wird es langsam spannender, denn jetzt geht es los mit den ersten Portraitfotos.

Da wir letzte Woche eine Praktikantin hatten, hat es sich so ergeben, dass Tina in den Kalender eintrug, ich solle mit ihr Portraits fotografieren üben. Oha, noch fix auf Ideensuche gegangen.

Nachdem unsere liebe Praktikantin viermal die Woche begeistert beim Voltigieren ist (für alle die damit nichts anfangen können, man kann es sich als Turnen auf dem Pferd vorstellen), lag der Plan nahe sie mit Ihren Voltigierposen festzuhalten. Ich war schon gespannt ob alles funktionieren würde wie geplant… und ich muss sagen, dass ich wirklich nicht damit gerechnet hätte, dass sie sich so verbiegen kann. Da staunte ich wirklich nicht schlecht, wie sie da Kopfüber in Position „Brücke“ da hing und geduldig gewartet hat, bis ich das Licht passend eingestellt hatte. Hut ab!

Als ich mir langsam angefangen habe Sorgen zu machen, dass sich die gute Praktikantin am nächsten Tag vor lauter Muskelkater nicht mehr rühren kann, sind wir zu meiner zweiten Idee übergegangen. Diese war gar nicht so weit hergeholt, denn wie es sich in der Faschingszeit ergibt, haben wir noch im Anschluss Bilder mit Konfetti, Luftballons und allem was dazugehört gemacht.

Und nachdem ich ihr gezeigt hatte, wie man eine Luftschlange zum fliegen bringt (das kannte sie nämlich noch nicht) hatten wir noch viel Spaß beim Fotografieren, solange bis wir das Studio wieder für den nächsten Termin räumen mussten. Und damit Ihr auch mal seht was dabei so herausgekommen ist, poste ich gleich noch ein paar Portraitfotos mit.

Bis zum nächsten Eintrag, Eure Barbara


Dienstag, 21. Februar 2012

Aus dem Tagebuch einer Azubine - Babybauchfotos

Am Anfang meiner Ausbildung zur Fotografin bei Fotostudio Photogenika wurde ein Übungsplan aufgestellt, der die fotografischen Ziele festsetzt, den es gilt Schritt für Schritt abzuarbeiten. Beginnend bei Pass-& Bewerbungsbildern, über Einzelportraits, Akt-& Dessousaufnahmen bis hin zu „Babybauchbildern“.
An genau diesem Überbegriff blieben meine Augen damals hängen, denn schließlich lässt sich ein Babybauch nicht von jetzt auf gleich „organisieren“, wie ein Lockenstab für eine tolle Frisur und ist demnach mit einer gewissen Wartezeit verbunden.

Da die Fotoübung aber für das zweite Lehrjahr angesetzt war und das Schicksal es gut mit mir meinte, hatten wir pünktlich zu meinem Übungstermin im Freundeskreis eine werdende Mami mit einem wunderschön runden Babybauch.
Behutsam ging ich an die Aufgabe ran, denn mal ganz ehrlich: Wer von uns Grünschnäbeln weiß schon, wie man sich fühlt, wenn man zu „Zweit“ unterwegs ist?!
Dank der Geduld meines Modells, die meine Nervosität schwinden ließ und der Offenheit für meine Bildideen, entstanden am Ende wirklich schöne Fotos, auf die ich sehr stolz bin – denn ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es gleich beim ersten Babybauchshooting so gut klappt!

Auf diesem Wege möchte ich mich auch nochmal bei Maria bedanken – es hat mir so viel Spaß gemacht und ich hoffe eure Kleine dann bald kennen lernen zu dürfen – vielleicht ja für 2-3 Fotos?

Für alle Neugierigen habe ich anbei noch ein paar Babybauchfotos angehängt – ich hoffe sie gefallen euch!

Bis bald,

Sonja