Dienstag, 16. Dezember 2008
Die verschiedenen Eigenschaften des Lichts
Die Brechung bezeichnet die Richtungsänderung einer Welle aufgrund einer lokalen Änderung ihrer Ausbreitungsgeschwindigkeit, die durch die Brechzahl n beschrieben wird.
Trifft Licht von einem Medium(zum Beispiel Luft) auf ein anderes Medium (zum Beispiel Glas), dessen Brechzahl nicht die selbe ist, so wird ein Teil des Lichts reflektiert, der andere wird durch eine Ablenkung nicht reflektiert.
Bei einem Medium mit höherer Brechzahl als das andere wird der Strahl des Lichts steiler.
Bei einem Medium mit niedriger Brechzahl als das zweite wird der Strahl des Lichts flacher.
Reflexion
Diffuse Reflexion
Trifft ein Lichtstrahl auf eine raue Oberfläche, wird er in alle Richtungen reflektiert also abgestrahlt.
Diese Strahlen sind allerdings unterschiedlich lang und durch die unebene Fläche strahlen sie in viele unterschiedliche Richtungen.
Direkte Reflexion
Eine absolut glatte Fläche reflektiert das auftreffende Licht nach dem physikalischen Grundsatz: Eintrittswinkel gleich Austrittswinkel. Das bedeutet das jede Lichtstrahl genau in eine Richtung reflektiert wird.
Beispiel
Ein Schuh, der mit Schuhcreme geputzt wurde, hat eine glatte Ebene ( Da die Schuhcreme die „Lücken“ zwischen den Fasern des Schuhs ausfüllt). Das heißt das auftreffende Licht wird im gleichen Winkel zum Lot abgestrahlt und so glänzt der Schuh.
Bei einem nicht geputzten Schuh trifft das Licht auf die verschieden hohen und breiten Punkte des Schuhs auf und wird so in alle möglichen Richtungen reflektiert. Deswegen entsteht kein Glanz oder gar eine Spiegelung.
Remission
Diffuse Reflexion kann man als Remission bezeichnen. Das oberflächenbezogene Maß für die Remission ist der Remissionsgrad. Das Verhältnis zwischen remittierter zu eingestrahlter Energie in Prozent nennt man Albedo-Wert.
Transmission
Die Transmission ist eine physikalische Größe für die Durchlässigkeit eines Mediums durch Wellen wie zum Beispiel Schallwellen oder Licht. Der Transmissionsgrad ist ein Maß für hindurch gelassene Intensität und nimmt Werte zwischen 0 und 1(100% durchlässig) an.
Absorption
Die Umwandlung von elektromagnetischer Strahlungsenergie in eine andere Energieform beim Auftreffen auf einen Körper nennt man Absorption.
Die Farben Rot und Grün werden reflektiert, Blau wird absorbiert bzw. aufgenommen.
Dispersion
= Abhängigkeit einer Größe von der Wellenlänge
Beim Eintritt eines Lichtstrahls in ein transparentes Medium (Luft, Glas usw.) wird er je nach Wellenlänge im unterschiedlichen Maße gebrochen. So wird zum Beispiel weißes Licht bei seiner Brechung in unterschiedlichen Spektralfarben zerlegt, wodurch sich unterschiedliche Brennpunkte also Unschärfen ergeben. Korrigieren lassen sich nur teilweise durch mindestens zwei weitere Linsen. Es kommt zu Abbildungsfehlern.
Interferenz
Die Überlagerung von zwei oder mehr Wellen, die zur Verstärkung oder Auslöschung der Wellen führen kann.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Definition Fotografie
Der Begriff Photographie wurde erstmals (noch vor englischen oder französischen Veröffentlichungen) am 25. Februar 1839 vom Astronomen Johann Heinrich Maedler in der Vossischen Zeitung verwendet.[1] Bis ins 20. Jahrhundert bezeichnete Fotografie alle Bilder, welche rein durch Licht auf einer chemisch behandelten Oberfläche entstehen.
Die Fotografie ist ein Medium, das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird. Fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem (künstlerische Fotografie) oder primär kommerziellem Charakter sein (Industriefotografie, Werbe- und Modefotografie). Die Fotografie kann unter künstlerischen, technischen (Fototechnik), ökonomischen (Fotowirtschaft) und gesellschaftlich-sozialen (Amateur-, Arbeiter- und Dokumentarfotografie) Aspekten betrachtet werden. Des Weiteren werden Fotografien im Journalismus und in der Medizin verwendet.
Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand der Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte und der noch jungen Bildwissenschaft. Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten, wird jedoch seit einigen Jahren zunehmend anerkannt. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der Medien- oder Kommunikationswissenschaft zu (zum Beispiel Werner Faulstich), auch diese Zuordnung ist umstritten.
Die Farbfotografie entwickelte sich aus der Schwarzweißfotografie, welche jedoch noch heute viele Anhänger findet.
Heutzutage ist mit der Digitalfotografie (oder Fotografie nach der Fotografie) und anderen fotografieähnlichen Bilderzeugungsmöglichkeiten eine neue Definitionsdiskussion entbrannt, die noch einige Zeit die Geister scheiden wird.
Die Fotografie unterliegt dem komplexen und vielschichtigen Fotorecht; bei der Nutzung von vorhandenen Fotografien sind die Bildrechte zu beachten.
„Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann"
– Nadar, 1856
Quelle: Wikipedia.de
