Mittwoch, 25. November 2009

Dreh mit Galileo-Pro7







Am Sonntag drehten wir den ganzen Tag mit Galileo von Pro7.
Der Beitrag geht ums Thema "Fotobuch", das ja eine beliebte Weihnachtsgeschenkidee ist.
Um 12:00h trafen wir uns mit einem Redakteur, einem Ton- und Kameramann am Odeonsplatz.
Madlen und Jan waren die Models, die von Tina fotografiert wurden.
4 Stunden dauerte das Fotoshooting in der Stadt. Vom Hofgarten über Marienplatz zum Stachus. Begleitet wurden wir während der ganzen Zeit vom Galileo-Team.
Es entstanden sehr schöne stimmungsvolle Bilder. Vielen Dank an dieser Stelle auch den beiden Modellen. Sie haben sich für wunderschöne Bilder sogar Schlittschuhe angeschnallt, Riesenseifenblasen gepustet und mit Blättern beworfen.

Danach ging es weiter ins Studio von Photogenika. Es wurde gefilmt, wie Tina die Fotos auf den PC überträgt und bei der Gestaltug eines Fotobuchs vorgeht.

Der Beitrag wird vorraussichtlich am 08.12.09 bei Galileo laufen. Wenn Ihr Lust habt, schaut ihn Euch an!

Hier ein paar Bilder des "Making ofs".





Mittwoch, 4. November 2009

Porträt bei Dunkelheit - Durchführung


Porträt bei Nacht
Schulung am 29.10.09



Das Ziel dieses Shootings war eine besondere Porträtaufnahme im Freien, bei Dunkelheit und mit hoher Tiefenschärfe.
Die Frage „Wo?“ war schnell gelöst. Die tolle Lichstimmung und Lage des europäischen Patentamtes mussten ausgenutzt werden. Zeitlich waren wir nun auch ziemlich gebunden und so machten wir uns nach der Arbeit auf, um unsere Idee in die Tat umzusetzen. Ein sehr lichtstarkes Objektiv mit Brennweite 28 mm trug zu dieser Aufnahme bei, da so im Ausschnitt viel vom Hintergrund zu sehen ist.
Durch die „lange“ Belichtungszeit von 1 Sekunde brachten die Spots an der Decke der Architektur eine sehr interessante Stimmung in das Bild. Zusätzlich nutzten wir ein Stativ, da das Foto sonst verwackelt gewesen wäre ( 1 Sekunde ist eine zu lange Belichtungszeit, um die Kamera komplett still zu halten). Die Abgelichtete, in dem Fall Tina, wurde mit einem externen Blitz belichtet und so wurde das Foto, trotz der sehr kleinen Blende von 22, perfekt ausgeleuchtet. Der externe Blitz wurde von Amela, die rechts neben Tina stand, gehalten bzw. ausgelöst. Madlen achtete auf die Mimik, sowie auf Haare und Haltung des Models. Laura schrieb alles mit, sodass dieser Eintrag entstehen konnte.

Porträt bei Dunkelheit - Planung

Wichtig:

lichtstarkes Objektiv
lange Belichtungszeit
am besten im Dateiformat „RAW“ fotografiert
ISO-Wert möglichst tief halten (50, 100)

Was wir also brauchen:

Stativ
lichtstarkes Objektiv ( zum Beispiel 28-70 mm)
externe Blitze
D300




Die blaue Stunde

Die „Blaue Stunde“ zählt zu der beliebtesten und empfehlenswertesten Zeit bei der Nachtfotografie. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits die Lichter in den Städten an und die Sonne ist am Horizont verschwunden. Der Himmel zaubert ein tiefblaues Licht und sorgt so für mehr Kontrast und Abwechslung auf dem späteren Foto.

Montag, 2. November 2009

Analoge Photographie – Schulung

Aussen- und Innenaufnahmen.

Analoge Spiegelreflexkamera Typ Nikon.

Fujifilm 100 mit 24 Bildern (24x36mm).

Die 100 steht für den ISO-Wert, das heißt der Film eignet sich nur für Tageslicht und ist besonders gut bei direktem Sonnenlicht.

Auf dem Film befindet sich noch folgende Angabe: C-41. Diese Ziffer weist auf dem Filmtyp hin, Color Negativ (Farbfilm).

Weitere Typen:

E-6 = Dia Film

sw = schwarz/weiss

monochrome + C-41= sepia (Abzüge mit gerahmten Dias nur möglich)


Kamera einstellen für die Aussenaufnahmen, auf Programm A (für Zeitautomatik und manuelle Blende), ISO 100, Autofokus (findet automatisch den Schärfepunkt, kein manuelles Scharfstellen) und Weißabgleich auf Sonnenlicht (bei Aussenaufnahmen, ohne Blitz). Die Blende dem jeweiligen Zoom anpassen.


Innenaufnahmen im Studio.

Vorab Blende und Zeit festlgen, d.h. In welcher Einstellung man fotografieren möchte.


Das Licht wird korrekt durch einen Belichtungsmesser eingestellt.

Es wird die Zeit eingestellt, so das die Blende gemessen werden kann.


Als 1. führt man eine Objektmessung durch. Danach die Lichtmessung.

Bei der Objektmessung misst man vom Gesicht aus zu den Vordergrundlampen in dem die Lampen abgeblitzt werden. Die Chalotte des Belichtungsmesser bleibt geschlossen.

Die Lampen werden so lang angepasst bis der Belichtungsmesser die gewünschte Blende anzeigt.


Bei der Lichtmessung werden die Hintergrundlampen, bzw. das Licht was abstrahlt und vom HG reflektiert gemessen. Die Chalotte wird geöffnet, so das alles Licht eingefangen werden kann. Der Belichtungsmesser wird in Richtung Objekt gehalten. Wenn der Hintergrund komplett weiß sein soll so muss er 2 Blendenstufen überbelichtet werden, d.h. 2 kleinere Blendenstufen werden eingestellt so dass das Licht dementsprechend aufgedreht werden muss.


Wenn alle Messungen mit der festgelgten Blende stimmen so kann professionell fotografiert werden.